Seid nicht besorgt... Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch... Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen ;-) sie nicht... So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem (Übel ;-) "Herausforderungen" genug.
Matthäus 6, 25-34 (Elberfelder mit "eigener" Übersetzung)

Have I not commanded you? Be strong and courageous. Do not be terrified; do not be discouraged, for the LORD your God will be with you wherever you go.
Joshua 1, 9
And the boy Samuel continued to grow up in stature and in favor with the LORD and with men.
1. Samuel 2, 26 (New International Version)

Samstag, 23. Juli 2011

Familienwochenendseminare vom Kindernetzwerk


Im Oktober 2009 waren wir auf dem 3. von insgesamt 5 Wochenendseminaren vom Kindernetzwerk. Sie wurden veranstaltet für Familien mit einem Kind mit Behinderung, bei dem die Diagnose (wenn man überhaupt eine hat) noch nicht so lange her ist.
Das ganze Wochenende hatte man im Wechsel Termine bei Fachleuten aus den unterschiedlichsten Bereichen und hatte bei jedem 90! Minuten Zeit im Einzelgespräch. Kinderarzt, Logo und Ergo natürlich mit Kind und andere Beratungsgespräche zu sozial-rechtlichen Angelegenheiten, Selbsthilfegruppen und psychologischer Verarbeitung ohne Kind. Die Kinder hatten das ganze Wochenende eine super Betreuung durch Kinderkrankenschwestern und Erzieherinnen (...und Joshua hatte auch noch seine eigene Schwester dabei ;-)



Sogar abends hatten die lieben Betreuer noch die Babyphone, während wir in gemütlicher Atmosphäre noch mehr Zeit für Austausch hatten :-)
Es war ein rundum tolles Wochenende, von dem wir sehr viel mit genommen haben...

...Heute waren wir wieder jwd, in dem, in sehr schöner Umgebung liegenden, Bildungszentrum der AOK in Pfedelbach.
Bei der Auswertungs-Tagung wurden die Ergebnisse und Auswertungen zusammengetragen in wie weit die "Projekt-Wochenenden" mit den vielfältigen Informationen den betroffenden Familien weitergeholfen haben und wie man Familien in Zukunft besser beraten und unterstützen kann.
bei Ben noch ausführliche links ;-)

 Hartmut Kreutz - Fotografie 
                                         

Kommentare:

  1. Oh toll, dass es sowas für Euch Familien mit besonderen Kindern gibt. Mal die Seele baumeln lassen, sich mit anderen austauschen können und auch mal etwas ohne die lieben Kleinen zu machen, ist so unendlich wichtig.
    Gerade weil Ihr Euch nicht damit trösten könnt, dass die Kinder in ein paar Jahren ja viel selbstständiger werden und Euch dann nicht mehr ganz so intensiv brauchen. Das ist nämlich immer mein Gedanke, wenn mir meine beiden Jungs alles und noch ein bisschen mehr abverlangen. Ratzfatz sind sie groß und wollen alles, nur keine Mama, die sich ständig um sie kümmert.
    Aber bei besonderen Kindern ist das anders, da ist diese "Elternbrauchenphase" unabsehbar lang.

    Meine Oma hat immer gesagt, sie wolle nur einen Tag länger leben als ihr Kind (das damals 29 war), damit es nicht allein zurückbleibt. Sie hat Kaschi letztendlich um 22 Jahre überlebt.

    Eltern bleiben immer lebenslang Eltern, aber das Gebrauchtwerden ist doch unterschiedlich.
    Da ist es umso wichtiger, wenn man Unterstützung bekommt und Verständnis. Toleranz allein reicht nicht aus.

    Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart.

    Übrigens kennst Du unseren Trauspruch. Herr, Deine Güte reicht soweit der Himmel ist...

    :-)

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  2. @ Postpanamamaxi
    Also soviel Seele baumeln lassen war es auch nicht... ;-) Wir hatten schon einen strammen Terminplan an diesem Wochenende... aber die Kinder waren einfach top versorgt :-)
    ... Ich werde mit großer Wahrscheinlichkeit Joshua nicht überleben... mach mir aber keine so großen Sorgen, da er eine wunderbare Schwester hat die einmal ein Auge auf ihm haben wird :-)
    .... Ein SEHR schöner Trauspruch!! War es nun doch nicht der Jahresspruch ;-)

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  3. Das ist so ähnlich wie die Tage im Bayer.Wald. Wir waren mit der Lebenshilfe dort...die Kinder waren soo gut versorgt. Am Abend war dann der "Matrazenhordienst", so konnten die Eltern auch mal die Abende geniesen.
    Aber, es war viel, sehr viel, was wir Eltern gehört, gelernt haben. Ich denke noch immer viel nach. Es ist gut, dass es das gibt.
    ...ich hab auch Angst, dass Robert mal allein zurückbleiben muss. Aber sein papa ist ja erst 44, der muss dann halt das Ruder führen, wenn ich nicht mehr sein sollte....
    Liebe Grüsse
    Elisabeth

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Danke für euer Interesse. Wir hören auch sehr gerne von euch
und freuen uns über jeden Kommentar! :-)