Seid nicht besorgt... Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch... Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen ;-) sie nicht... So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem (Übel ;-) "Herausforderungen" genug.
Matthäus 6, 25-34 (Elberfelder mit "eigener" Übersetzung)

Have I not commanded you? Be strong and courageous. Do not be terrified; do not be discouraged, for the LORD your God will be with you wherever you go.
Joshua 1, 9
And the boy Samuel continued to grow up in stature and in favor with the LORD and with men.
1. Samuel 2, 26 (New International Version)

Sonntag, 27. Januar 2013

Lautieren

Joshua's Sprachentwicklung geht nach wie vor sehr schleppend vorran. Er macht zwar kleine Fortschritte, aber wir sind immer noch bei vereinzelten Worten.
Zwischen seinem sehr guten Sprachverständnis und der aktiven Sprache liegen Welten...
Es ist ziemlich schwer mit Joshua mit Bild und Workarten zu arbeiten, irgendwie hat er dazu noch nie Lust gehabt und verweigert sich da total. Außerdem denke ich immer noch das er Schwierigkeiten hat die Laute richtig zu formen, auch wenn mir gesagt wurde, dass man keine Diagnose auf Sprachapraxie stellen könne, weil eine geistige Behinderung ein Ausschlußkriterium für die Diagnosenstellung einer Teilleisungsstörung sei.....???.....
so sehe ich doch das er sich sehr schwer tut mit der Lautbildung beim Nachsprechen.
Normales Nachsprechen verweigert er auch in der Regel und gibt sich nur Mühe wenn er dringend etwas will und dafür was sagen soll ;-)
So sind wir auch mit dem Frühen Lesen (mit dem Ziel des Spracherwerbs) nach der Ganzwort-Methode nicht weiter gekommen.
Nun haben wir angefangen mit Lauten (nicht Buchstaben) O, M, A, N, I  für den Anfang (weil er Oma und Naomi schon sagen kann, damit er gleich mal ein Erfolgserlebniss hat ;-)
Wir arbeiten mit den Kieler Lautgebärden und Buchstabenkarten.
Das macht ihm sichtlich Freude, die Lautgebärden hat er schnell angenommen (er kennt Gebärden ja von GUK), und er bemüht sich mehr die Laute richtig zu formen...

...und er kann das geschrieben Wort OMA erkennen! :-)




Wenn meine Kamera nicht so schrecklich langsam wäre....
 ...dann könnte man hier dazwischen schön das mmm erkennen ;-)
(drei Finger vor dem Mund, für die drei "Beine" und um zu zeigen wo der Laut gebildet wird)
In der Logo arbeitet er jetzt auch vor dem Spiegel, was er auch sehr gern macht.... 

Die ersten Poster...

...für den Welt Down-Syndrom Tag am 21.3.2013 sind da.
An diesem Tag wird weltweit auf das 3-fache Chromosom 21 aufmerksam gemacht
und über Trisomie 21 informiert. :-)


Dienstag, 22. Januar 2013

Eine Geschichte zum Nachdenken...

 (Nicht von mir ;-) Ich fand sie nur auf unserer Chor-Weihnachtsfeier schon so schön und bin heute wieder drüber gestolpert..)

An einem nasskalten Januar morgen stellte sich ein Straßenmusiker in eine U-Bahn-Station in Washington DC. Er spielte innerhalb von ca. 45 Minuten sechs Stücke von Bach. Während dieser Zeit herrschte starker morgendlicher Berufsverkehr in der U-Bahn-Station – errechnet wurde, dass mindestens 1.100 Menschen in dieser Zeit am Musiker vorbeigingen. Die meisten von Ihnen auf den Weg zur Arbeit.

Nach 3 Minuten realisierte der erste Passant - ein Mann mittleren Alters, den Musiker. Er verlangsamte seinen Schritt und blieb sogar kurz stehen, eilte jedoch sofort hektisch weiter um augenscheinlich seine Termine einzuhalten.
Eine Minute später erhielt der Musiker den ersten Dollar. Ein Frau warf das Geld im Vorbeigehen, scheinbar beiläufig in die Sammelmütze vor ihm. Sie hielt jedoch nicht an.

Erneut vergingen ein paar Minuten. Ein Mann lehnte sich nun an die Wand, um ihm zu Lauschen, unterbrach dieses aber abrupt als er auf die Uhr blickte. Er lief los – offensichtlich war er auf dem Weg zur Arbeit zu spät dran.
Die größte Aufmerksamkeit schenkte ihm ein dreijähriger Junge. Die Mutter des Jungen hielt in an der Hand, sie hastete förmlich. Als Ihr Sohn vor dem Musiker stehen blieb um den Klängen zu lauschen, zerrte sie ihn mit etwas mehr Kraft weiter. “Komm, wir haben für so einen Quatsch jetzt erstmal keine Zeit!“ Der Junge schaute ihm noch lange nach. Ähnliche Szenen mit Kindern wiederholten sich noch – doch jedes Mal zwangen die Eltern ihre Kinder weiter zugehen.

In den 45 Minuten die der Musiker spielte, hielten nur 6 Leute und blieben für eine Weile stehen. Etwa 20 gaben ihm Geld, gingen aber im normalen Tempo weiter an ihm vorbei. Er sammelte 32 Dollar. Als er mit dem Spielen fertig war und Stille wieder in Metro einkehrte, bemerkte dies niemand. Niemand applaudiert ihm. Niemand gab ihm auch nur einen Hauch Anerkennung.
Niemand wusste allerdings, dass es sich bei dem Musiker um den Star-Geiger Joshua Bell gehandelt hatte. Joshua Bell ist einer der talentiertesten Musiker der Welt. Gerade hatte er in der U-Bahn-Station mit Bachs Kompositionen eines der schwierigsten Stücke, das je geschrieben wurde gespielt – das alles auf einer Geige im Wert von 3,5 Millionen Dollar.

Die Ironie, noch zwei Tage zuvor hatte Joshua Bell ein Konzert in Boston gegeben – Eintrittspreis durchschnittlich 100 Dollar.

Diese Geschichte ist wahr: Joshua Bell spielte tatsächlich inkognito in der U-Bahn Station. Geplant wurde diese Aktion von der Washington Post und war Teil eines sozialen Experiments über Wahrnehmung, Empfinden, Geschmack – Maßgeblich ging es um das soziale Einordnen der Prioritäten. Wie nehmen Menschen Dinge wahr, für die sie „ jetzt erstmal keine Zeit“ haben. Bedingungen für das Experiment waren u.a. ein öffentlicher stark frequentierter Ort, zu einer hektischen Phase (Rush hour). Können Menschen Schönheit wahrnehmen? Hören sie die hohe Qualität raus. Erkennen sie das Talent in diesem unerwarteten Zusammenhang?

Einer der möglichen Rückschlüsse könnte sein:
Wenn wir nicht mal einen Moment, einen Augenblick innehalten können um einen der besten Musiker der Welt zu zuhören – uns nicht einen Augenblick Zeit nehmen können diese wundervollen Melodien zu erkennen. Welche Schönheiten und wundervollen Dinge in unserem Leben übersehen wir noch?



Original Artikel in englisch: Pearls Before Breakfast in The Washington Post

Freitag, 18. Januar 2013

Kardiologentermin

Heute hatte Joshua seinen Jahres-Check-up...
Unglaublich das Kind, das zuhause kaum zu bändigen ist,
hat sich einfach hingelegt und gespannt das EKG verfolgt... 
...Blutdruck und Sauerstoff Messung...
 und während wir auf den Prof. zum Ultraschall warten,
 ist er schon einmal die Treppe hoch und hat es sich bequem gemacht
zwischendurch wollte er aber doch lieber auf den Chefsessel und den Computer selbst bedienen ;-)

Die Klappe ist unverändert leicht undicht, jährliche Kontrollen reichen. :-)

Ich bin so stolz auf meinen Schatz!! :-) Er war beim letzten mal schon so lieb.
Gemessen und gewogen wurde er natürlich auch. So stolz wie wir schon auf den Meter waren hat er einen Zentimeter schon wieder verloren :-)... dafür hat er (halb angezogen) 16 Kilo auf die Waage gebracht. Da hat er ja gut wieder aufgeholt nach der langen Krankphase.

Dann waren wir noch am Kreißsaal und ich habe ihm gezeigt wo er auf die Welt gekommen ist ;-)
Wie bei jedem Kontrolltermin haben wir nach unserer lieben Hebamme (ein wahrer Engel!) geschaut, ob sie zufällig Dienst hat. Nun arbeitet sie dort nicht mehr. Schade, ich hätte gern mal mit klarem Kopf mit ihr geredet ;-).

Donnerstag, 17. Januar 2013

So ein tolles Filmchen...

... kann ich nicht einfach in der sidebar verstecken ;-)
Reece's Rainbow's neustes Filmchen:


Mehr Info's über Reece's Rainbow, eine Adopptionsvermittlung findet man unten...
...mit mehr Kraft und einer kompletten Familie würde ich am liebsten noch ein Geschwisterchen für Joshua adoptieren... bin aber von beidem z.Zt. weit entfernt... 

Dienstag, 15. Januar 2013

Sehschule

Juhu, Juhu, er zeigt auf das Haus! ;-)
Wie lang habe ich versucht das mit ihm zu üben...
Joshua hat meistens einfach kein Bock auf solche "zeig mir mal" Spielchen.
Letztes mal bei der Sehschule hat er schon etwas mitgemacht, und heute,
endlich, endlich hat er ein paar mal auf dieses dämliche Haus gezeigt! :-)
Weil er uns bis jetzt nicht gesagt hat wie viel er mit dem linken, dem schlechteren Auge sieht oder ob er überhaupt mit diesem Auge mitschaut, mußten wir das rechte täglich stundenweise abkleben, damit die Sehkraft des linken geschult wird...
Wir müssen zwar noch weiter abkleben, können es jetzt aber etwas lockerer handhaben! :-) Die Werte sind jetzt gleich geblieben, haben sich aber gegenüber dem Anfang verbessert. Der Unterschied beider Augen liegt immernoch bei 2 Dioptrie...

Sonntag, 13. Januar 2013

Unser Wochenende...

...singen, singen, singen... :-)

                                                                                      ...naja, so ganz neu sind sie nicht ;-)... aber einfach schön :-)

(Leider gibt es keine Aufnahme, deshalb habe ich einfach mal ein paar links rausgesucht, um den Tag ausklingen zu lassen)

Jesus  Fabian Vogt
Von Gott geliebt  Lukas Di Nunzio
In der Wüste  Fabian Vogt
One Way Hillsong
Wo ich auch stehe Albert Frey
Wohin sonst Thea Eichholz-Müller


Heute Nachmittag waren wir noch beim Alleinerziehendentreff im Gospel Forum, und auch dort haben wir gesungen... und ein Thema über die Sicht der (auf die) Dinge (Mit dem geistlichen Auge sehen) ;-)

Das ist ein Wochenende, das befreit und läßt einen gleich wieder anders sehen auf die kleinen Dinge, die manchmal so unüberwindlich scheinen...

Montag, 7. Januar 2013

Endlich, endlich, endlich...

hat heute der Kindergarten wieder angefangen! ;-)
4 Wochen krank + 2 Wochen Ferien, Joshua war es zuhause langweilig und er hat die Bude auf den Kopf gestellt und ich bin inzwischen reif für die Insel...
Joshua konnte es heute morgen gar nicht erwarten und ist schon vorgerannt....
Ihm tut der Kindergarten so gut (und mir auch ;-)... auch wenn er das in seiner derzeitigen Trotz- und Neinphase nicht zugeben kann...
War es schön im Kindergarten? Nein! - Hast du schön gespielt? Nein! - Hast du geschlafen? Nein! - Hast du was gegessen? Nein! - War der Schokopudding lecker? Nein!...
Egal, morgen gehst du wieder! ;-)
Gute Nacht!

Mittwoch, 2. Januar 2013

Bis zum nächsten mal...





 Wir wünschen euch ein gesegnetes neues Jahr in dem wir uns hoffentlich wiedersehen!
Es war sehr schön mit euch Silvester zu feiern!
:-) Vielen Dank für eure Gastfreundschaft! :-)