Seid nicht besorgt... Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch... Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen ;-) sie nicht... So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem (Übel ;-) "Herausforderungen" genug.
Matthäus 6, 25-34(Elberfelder mit "eigener" Übersetzung)
Have I not commanded you? Be strong and courageous. Do not be terrified; do not be discouraged, for the LORD your God will be with you wherever you go. Joshua 1, 9 And the boy Samuel continued to grow up in stature and in favor with the LORD and with men. 1. Samuel 2, 26(New International Version)
Der Begriff "Mauer" ist in Deutschland sehr geprägt. Es gibt so viele Arten von Mauern, die meisten sind negativ und können einen ganz schön behindern.
Wir begegnen öfters Mauern. Mauern auf Ämtern, Mauern in Köpfen.... Die meisten sind noch kleine Hürden, die man auch überwinden kann. Manchmal beschleicht mich eine Vorstellung, dass die Mauern, wenn Joshua älter wird, größer werden.
Die Mauern in den Köpfen sind ziemlich fest. Zum Beispiel bin ich in einer Unterhaltung mit jemand die plötzlich von mongoloiden Kindern spricht. Jemand von dem ich es überhaupt nicht erwartet habe. Es verschlägt mir im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache. Es ist keine Gelegenheit das ich mich dazu äußere und ich weiß auch das dies auf keinen Fall bös gemeint war, deshalb möchte ich auch kein großes Ding daraus machen. Aber weh tut es trotzdem. Der Begriff mongoloid wurde 1965 (das kann kein Zufall sein ;-) offiziell abgeschafft. 44 Jahre später begegnet er uns schwarz auf weiß in einem Arztbericht... (Für mich ein absolutes No-Go!) (wenigsten kennt die Google Rechtschreibungden Begriff mongoloid nicht und zeigt ihn mir als Fehler an ;-)Oder es gibt Ärzte die die Diagnose Trisomie 21 im gleichen Satz mit einer Abtreibungempfehlung nennen... ein noch um viel schlimmeres No-Go , die Folgen davon treiben mir beim bloßen Gedanken daran schon Tränen in die Augen. (Dieses Thema überhaupt, nicht nur im Zusammenhang mit einer Behinderung.) ...wieder zu den Begrifflichkeiten ...
ich benutze lieber die Bezeichnung Trisomie 21, obwohl Down-Syndrom, nach John Langdon-Down benannt, völlig ok. ist, aber down hört sich eben einfach so... down an, es klingt irgendwie nach Depressionen (vielleicht leide ich manchmal an depressiven Stimmungen, aber ganz bestimmt nicht Joshua oder ein anderer Mensch mit Down-Syndrom. Weder das Leiden noch die Stimmung!) Wir begegnen öfters Mauern. Sie zeigen mir wieviel noch getan werden muss damit die Inklusion, die in Deutschland einen Rechtsanspruch hat und von der viel berichtet wird, auch gelebt wird. In einer inklusive Gesellschaft wird jeder Mensch als normaler Teil der Gesellschaft gesehen und gehört inklusiv dazu und muss nicht erst integriert werden ;-) Das waren nur einige von unseren Mauern, andere Menschen begegnen anderen Mauern, manche scheinen unüberwindbar und doch kann man sie besiegen, überklettern, abreißen... Bei all den Gedanken über Mauern stoße ich wieder auf Joshuas Namensvorfahre....
Da klingt doch das Wort "down" gleich in einem anderen Licht :-)
Als ich Joshua seinen Namen gab habe ich ganz bestimmt nicht an Mauern gedacht denen er begegnen wird....
Aber Joshua ist auch ein guter Mauereinstürzer! Er hat schon viele kleine Mauern abgerissen. Und wenn er groß ist, dann wird er große Mauern zum Einsturz bringen! :-) Mit Gottes Hilfe!
...und weil es so viele schöne Versionen von Joshuas Namensgeber gibt, hier noch ein paar schöne...
Wir hatten einen tollen Nachmittag auf dem Eschenhof in Althütte. Die meiste Zeit standen wir an um nochmal und nochmal Pony zu reiten. Zuerst durfte Joshua auf dem kleinen Paul reiten. Ich habe ihn gefilmt, doch der Film bliebt schön in der Kamera, bevor er auch noch verloren geht ;-)
Dann später noch ein paar Runden auf der kleinen Paula. Joshua hat sich prima festgehalten und ist geritten wie ein Profi. So konnte ich ohne Angst fotografieren....
Der Eschenhof bietet auch Heilpädagogisches Reiten an. So war es auch
heute nicht einfach nur Ponyreiten, es gab auch ein paar
abwechslungsreiche Einlagen. Die sehr freundlichen jungen Damen sind
toll auf die Kinder eingegangen und haben das den ganzen Nachmittag so
nett gemacht, dass wir richtig Lust auf mehr bekommen haben....
Zum Schluß durfte Joshua noch auf dem großen Max reiten. Max ist auch ein Pony! Aber die Höhe sah schon ganz anders aus...
... aber beim dritten Ritt wurde Joshua schon viel mutiger,
unbeeindruckt von der Größe ließ er sich zwischendurch los, ritt aber
ganz gekonnt weiter...
...und durfte zum Schluß noch ein paar Kuststücke vorführen...
Es war ein toller Tag!
Vielen Dank liebes Team vom Eschenhof und den 46 pluslern!
...einmal heiratet, dann hat er für seine Zukünftige schon einen Brautstrauß...
Bis dahin wird das Prachtstück einen schönen Platz bekommen wo er vor den kleinen neugierigen Händchen in Sicherheit ist.
Bewerbungen für den jungen Mann (der sich bis es soweit ist bestimmt nicht mehr an- und umschaukeln läßt und dann ohne Schrammen sein wird) bitte erst in 20-30 Jahren! ;-) Vielen Dank liebe postpanamamaxi
...am Ende eines langen Tages.
Heute hatten wir beide unseren ersten langen Kiga- Tag. Für Joshua 7 1/2 Std.! Für mich waren die roten Ampeln auf dem Rückweg fast unerträglich, und die Fahrt (ca. 3 km ;-) kam mir ewig lang vor, bis ich meinen Schatz wieder im Arm halten konnte! Er hat es aber ganz prima gemacht und hat bei meiner Ankunft fröhlich im Garten gespielt...
Da wir morgen beide "frei" haben, war Joshua heute Abend noch mit zur ersten Chorprobe nach den Ferien... und wir haben auch fast bis zum Schluss durchgehalten.
Zuerst haben wir "Lobe den Herren, meine Seele" (PS 146, 1+2) gemeinsam durchgesungen. Als dann die Männer hinter uns (nicht in Sichtweite, Joshua sitzt noch im Sopran ;-) ihre Stimme probten, hat Joshua vor sich hin mitgesungen... ich habe zwar nur "Lobe" gehört, aber die Mundbewegungen waren alle passend!!!
Mein wunderbares, fantastisches, superschlaues, einmaliges, überallesgeliebtes Kind singt (vor sich hin ;-) in ganzen Sätzen... und was für welchen... , Ich will den Her-ren lo-o-o-o-ben, so lange ich le-be, und mei-nem Gott si-i-i-i-i-i-in-gen, und mei-nem Gott sin-gen, so - lan-ge ich bin!... (Sopran)....
(Ich kann hier gar nicht schreiben wie stolz ich auf meinen lieben Schatz bin..... sonst würde ich platzen)
Vielleicht sollte ich mal unseren Logopäden in den Chor einladen...;-)
In dieser Woche habe auch ich wieder im Kiga angefangen. Für Joshua ging es deshalb dann schon eine Stunde früher los. Er ist Mittags richtig fix und fertig und verschläft meistens das Mittagsessen ;-) ... Ich flitze von einem Kiga zum nächsten und versuche mir erst in meinem 50 Kindernamen zu merken und möchte dann aber auch in Joshua´s Kiga die Kinder kennen lernen (das wären dann nochmal 50 Namen ;-) Ganz schön viel für das alte Hirn ;-) ... Dafür hatte ich heute meinen ersten Urlaubstag weil Joshua´s Kiga Päd.Tag hatte und geschlossen... Wer füllt schon an seinem ersten Arbeitstag den ersten Urlaubsschein aus?! (War aber schon vor den Ferien klar, und somit kein Problem)
Termine für die Elternabende stehen auch schon... zum Glück nicht am gleichen Abend...
Die erste Kindergartenwoche lief super!! :-) Vielen Dank für die vielen lieben Wünsche!
Joshua hat es richtig gut gefallen. Er freut sich schon morgens richtig doll wenn er seinen Rucksack aufsetzt und wir los gehen. Auch heute morgen konnte er es kaum erwarten und hatte es so eilig das er bei uns vor dem Haus die Treppenstufen übersehen hat und auch durch zurufen nicht mehr zu bremsen war. Er hat sich ordentlich die Stirn angehauen, aber auch das war mit der Aussicht gleich in den Kindergarten zu kommen schnell vergessen...
Nach dem Kiga einen ausgiebigen Mittagsschlaf und dann wurde er noch gestern Abend abgeholt zu einem/r langen Spaziergang/-fahrt.
Zum Abschluss der Woche und nach all den vielen neuen Eindrücken darf
er heute bei seiner großen Schwester schlafen und morgen früh mit ihr
zu einem Kindergeburtstag ins BlüBa / Märchengarten .
DAS
IST SEINE ERSTE NACHT OHNE MICH!!! Ich hatte etwas Bedenken, das könnte
vielleicht etwas zuviel werden für ihn (oder für mich!!!) ... Aber er
war überglücklich sie zu sehen und hat mir freudig Handküsschen
hinterhergeworfen! Nun schläft er schon längst und ich sitze hier in der
leeren Wohnung... das war ganz schön viel für eine Woche... für mich
;-)