Seid nicht besorgt... Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch... Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen ;-) sie nicht... So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem (Übel ;-) "Herausforderungen" genug.
Matthäus 6, 25-34 (Elberfelder mit "eigener" Übersetzung)

Have I not commanded you? Be strong and courageous. Do not be terrified; do not be discouraged, for the LORD your God will be with you wherever you go.
Joshua 1, 9
And the boy Samuel continued to grow up in stature and in favor with the LORD and with men.
1. Samuel 2, 26 (New International Version)

Montag, 3. September 2012

Back to the Roots - Afrikanischer Eintopf

...mit Eigenkreation.
Heute war ich in einem kleinen afrikanischen Laden und habe mir Manjok  gekauft. Super lecker! ;-) Die Knolle schmeckt so in etwa wie eine Mischung aus Maronen und Kartoffel... Dazu Lamm-Steaks, Blattspinat, Dosen-Tomaten, eine Zwiebel und Ingwer.
Joshua wollte mal wieder nicht einmal probieren (wie bei fast jedem Essen), aber da habe ich mich heute nicht mal drüber geärgert.

Bananenchips aus der Tüte hat er dann doch probiert... Nicht die süssen, die sind wie Kartoffelchips...
Ich hoffe sehr Joshua wird bald mal etwas anderes essen als trocken Brot, seine Leibspeise....

Ich möchte Joshua auch einmal ein klein wenig von afrikanischer Kultur vermitteln. Dazu gehört auch das Essen und ich liebe die Afrikanische Küche, auch wenn ich es nicht so oft koche...
Für Kinder mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund ist es sehr wichtig sich damit auch zu identifizieren um ein gesundes Selbstwertgefühl und Selbstbild zu entwickeln.
Joshua unterscheidet sich in vielen Dingen nicht von anderen Kindern und ist doch anders als die meisten typisch deutschen Kinder. Er ist deutsch mit halb afrikanischer Herkunft, er wächst nicht wie die meisten Kinder mit Vater auf und er hat das Down-Syndrom. Das alles möchte ich ihm in einer positiven Weise als selbstverständlich vermitteln.
Ich habe keine Ahnung was er zuerst wahrnehmen wird, was ihn mal mehr beschäftigen wird. 

Kommentare:

  1. Liebe Chris,

    auch ich liebe die afrikanische Küche :-) Und es kann mir nicht scharf genug sein! Kennst Du Madesu? Vielleicht können wir mal Rezepte tauschen?

    Ich finde es toll, wie Du Joshua Samuel die Selbstverständlichkeit seiner Person beibringen möchtest. Es ist ja auch selbstverständlich, jeder ist so wie er ist. Auch mein Sohn Justin ist Deutsch-Kongolese und wächst ebenso wie Joshua Samuel ohne Vater auf. Auch ich möchte ihm seine afrikanische Herkunft nahe bringen, aber ganz ehrlich, ich kann das nicht. Das könnte nur der Vater. Ich kann ihm davon erzählen, ihn versuchen,dafür zu interessieren. Doch derzeit ist er gerade in der Pubertät angekommen und einfach nur sauer auf seinen Vater, der sich nie um ihn gekümmert hat. Wie soll er da auf seine Herkunft positiv neugierig sein? Ich denke, das wird wieder kommen, wenn die Zeit dazu reif ist.

    Dir wünsche ich für Joshua Samuel, dass Du es schaffst, ihm zu vermitteln, was für ein toller Junge er ist:-)

    Und sag ihm einen lieben Gruß von mir :-)

    LG
    Elke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Elke,

      Madesu hat mir bis jetzt nichts gesagt... habe grad mal gegoogelt und ein haufen Französische Rezepte gefunden (zum Glück mit Bildern!! ;-) .... Ich mag allerdings nicht so sehr Bohnen. Ein Rezept davon war mit Pondu (Das Grün der Manjokpflanze), was ich sehr gerne mag. Pondu (aus Grünkohl, geschmacklich sehr ähnlich) koche ich manchmal mit Fisch.
      Ihr solltete mal zum Essen kommen. Für mich und Joshua zu kochen macht nicht wirklich Spaß wenn er nicht mal den Mund auf macht... Ich koche allerdings nicht so scharf ;-)

      Das Interesse wird bei Justin bestimmt noch kommen... Es ist wirklich nicht einfach das einem Kind allein zu vermitteln. Zur Selbstfindung gehört jedoch einfach auch die Annahme und ein Stück Stolz auf die Herkunft.
      Joshua zeigt bis jetzt ein überragendes Selbstwertgefühl und "Selbstverliebtheit" ;-)
      Ich denke wenn er anfängt sich über solche Dinge Gedanken zu machen, dann wird seine sommerliche Bräune für ihn am wenigsten bzw. keine Bedeutung haben... ;-)

      Löschen
    2. .... heute hat ein größerer (ich gehe mal davon aus afrikanischer) Junge seinen ersten Kiga Tag.... :-))

      Löschen
  2. Liebe Chris,

    kennst du die iaf, den Verband binationaler Familien und Partnerschaften? Die haben spannende Lektüre und auch Familienangebote für Binationale. Im Internet hier: http://www.verband-binationaler.de/. Vielleicht ist eine Regionalstelle in deiner Nähe.

    Liebe Grüße
    Ameleo

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke liebe Ameleo! ;-) Da schau ich gleich mal rein....

      Löschen
  3. Liebe Chris!

    Danke für Deine liebe Worte, ich habe mich sehr darüber gefreut ;o))
    Manjok habe ich auf Tahiti kennen und lieben gelernt (ich durfte 4 unvergesslichen Wochen bei Freuden verbringen), das ist eine wunderbare Knolle, die man wie Kartoffeln verarbeiten kann.
    Mach Dir keine Sorgen um das Essverhalten von Joshua, die Kinder haben irgendwann diese Phase hinter sich, es ist für jede Mama eine stressige und Nerv aufreibende Zeit, aber Du wirst sehen die geht vorbei.

    Ganz liebe Grüße
    Irène

    AntwortenLöschen

Danke für euer Interesse. Wir hören auch sehr gerne von euch
und freuen uns über jeden Kommentar! :-)