Seid nicht besorgt... Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch... Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen ;-) sie nicht... So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem (Übel ;-) "Herausforderungen" genug.
Matthäus 6, 25-34 (Elberfelder mit "eigener" Übersetzung)

Have I not commanded you? Be strong and courageous. Do not be terrified; do not be discouraged, for the LORD your God will be with you wherever you go.
Joshua 1, 9
And the boy Samuel continued to grow up in stature and in favor with the LORD and with men.
1. Samuel 2, 26 (New International Version)

Sonntag, 8. April 2012

I Know My Redeemer Lives

1 Kommentar:

  1. Lieber Joshua und liebe Christine, ich wünsche Euch frohe Ostern und die Freude und Erleichterung, die hinter diesem Fest steht.
    Wir haben heute beim Osterbrunch über die Fotos gesprochen, die wir am Karfreitag angesehen haben. Mein Vater hatte den alten Diaprojektor rausgekramt und wir haben Hunderte Fotos aus den Siebzigern angesehen.
    Auf einem der Dias war mein Onkel Kaschi zu sehen. Kaschi war damals Zwanzig und ein großer lieber, manchmal auch bockiger Junge. Er hatte ein großes liebendes Herz und einen Septumsdefekt, dunkelbraune immer lachende Knopfaugen und ein breites Rückgrat - und das freundliche Gesicht eines Menschenkindes mit DS.
    Auf dem Bild tobte er hingebungsvoll durch das Planschbecken im Garten meiner Eltern.
    Wir Kinder haben Kaschi geliebt und ich bin dankbar, dass er mein Leben zumindest die ersten 16 Jahre lang geprägt hat.

    Und mein Vater war erschüttert, als er erfuhr, wie wenige Kinder mit pränatal diagnostizierter T21 wirklich geboren werden, um diese Welt zu verändern.

    Lieber Joshua, Kaschi war ein Bruder im Geiste, im Herzen und im Glauben. Denn er liebte Gottesdienste und Kirchen (egal welcher Konfession, Kaschi hat Ökumene gelebt, als die anderen nur drüber sprachen). Orgelmusik und Gesang hat ihn beglückt und berührt, und da war jenseits des Wortes eine tiefe Gläubigkeit und Gottvertrauen in ihm, wovon viele nur zu träumen wagen.

    Mein Fünfjähriger fragte, warum Kaschi gestorben ist. "Weil Gott einen Engel da oben brauchte."
    Und mein ewig nachfragender und zweifelnder Großer war damit zufrieden.

    Lieber Joshua, immer wenn ich Dich sehe und lese, dann denke ich auch ein bisschen an Kaschi und an die wichtige Arbeit, die Ihr hier für die Gesellschaft leistet.
    Bleib am Ball und bleib so wunderbar, wie Du bist.

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