Seid nicht besorgt... Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch... Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen ;-) sie nicht... So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem (Übel ;-) "Herausforderungen" genug.
Matthäus 6, 25-34 (Elberfelder mit "eigener" Übersetzung)

Have I not commanded you? Be strong and courageous. Do not be terrified; do not be discouraged, for the LORD your God will be with you wherever you go.
Joshua 1, 9
And the boy Samuel continued to grow up in stature and in favor with the LORD and with men.
1. Samuel 2, 26 (New International Version)

Sonntag, 4. März 2018

Begegnungen

Im März, genauer gesagt am 21.3. ist der Welt Down-Syndrom Tag. Vieler Orts gibt es Aktionen, um auf Mennschen aufmerksam zu machen die etwas mehr haben,  das Chromosom 21  gleich 3 mal und nicht wie die meisten Menschen 2 mal... und noch einiges mehr haben sie mehr... mehr soziale Kompetenz und mehr Emotionale Intelligenz als viele andere Mitmenschen zum Beispiel...
Auch im Netz gibt es Aktionen...
Die Kleinstadtlöwen haben zu einer Blogparade zum Thema Begegnungen aufgerufen, und sofort ist mir eine in den Sinn gekommen :-) 
Ich hatte im Leben schon viele Begegnungen mit Menschen mit Trisomie 21. Als Kind schon hatte ich einige kurze Begegnungen mit Kindern mit Down-Syndrom, an der Schule neben der meine Oma wohnte und wir in der Pause mit den Kindern dort spielten, bei Sommerfesten an der Schule hier bei uns (auf die Joshua jetzt geht :-) , mein Schwager hat Down-Syndrom (als ich ihn kennenlernte war er in etwa so alt wie Joshua jetzt), und bei uns im Ort wohnt eine junge Frau (so alt wie mein ältester Sohn) die ich schon seeehr lange kenne... als Kind war sie mit meinen Kindern in der Kinderkirche und auch sonst hatte ich immer wieder Kontakt mit ihr und ihrer Mutter. Auch singt die junge Frau jetzt oft mit mir im Kirchenchor, immer wenn wir besondere Projekte haben.
Der Gedanke an sie und an meinen Schwager haben mir sehr geholfen als wir im Krankenhaus Joshuas Diagnose bekamen. Zu dieser Zeit hatten wir nicht mehr so viel Kontakt und uns schon länger nicht mehr gesehen...
...bis ich die beiden, Mutter und Tochter, beim Einkaufen traf. Joshua war noch sehr klein und in seinem Kinderwagen. Wir begrüßten uns, ganz normales Baby-Gucken, und ich sagte zu der Mutter dass ich sie schon anrufen wollte um mit ihr zu reden. Diese hat aber nicht gleich gesehen dass Joshua Down-Syndrom hat... und ich habe Minuten lang um den heißen Brei geredet, weil ich mich nicht getraut habe es auszusprechen im Beisein der Tochter (ehrlich... was habe ich mir nur gedacht... wie wird die junge Frau reagieren...) Bis die Mutter es aussprach, 'hat Joshua etwa Down-Syndrom?'
 Zack, da war es das Wort...
Die junge Frau nimmt mich in den Arm und sagt zu mir: "Du schaffst das schon!"
Das war eine der Begegnungen mit ihr die ich nie vergessen werde, es folgten noch andere und Sprüche die mein Leben sehr bereichern...
Soviele Begegnungen hatte ich vor Joshua, und so wenig wußte ich... ;-)
Das war übrigens die gleiche junge Frau die mir vor zwei Wochen half Joshua zu suchen als er wieder mal plötzlich weg war (und genauso plötzlich wieder da war)... 

1 Kommentar:

  1. Danke für Deinen Beitrag - und dass Du uns an dieser Begegnung teilhaben lässt! :-)

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Danke für euer Interesse. Wir hören auch sehr gerne von euch
und freuen uns über jeden Kommentar! :-)